Der weiße Sand und das türkisfarbene Wasser – dafür ist Sardinien bekannt. Natürlich bietet die Insel auch raue Landschaften und historische Städte, doch vor allem die Strände zählen zu den schönsten Europas – vielleicht sogar der ganzen Welt. Jeder Strand auf Sardinien hat seinen eigenen Charakter: von ruhigen, türkisfarbenen Buchten bis hin zu spektakulären Klippen und versteckten Grotten. Unten findest du eine Auswahl der schönsten Strände, die du nicht verpassen solltest – inklusive Tipps zur Erreichbarkeit und zur besten Reisezeit.
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La Pelosa – Stintino – Nordwest-Sardinien
La Pelosa ist berühmt für sein kristallklares Wasser und den feinen, weißen Sand, der fast karibisch wirkt. Er zählt zu den schönsten Stränden Sardiniens. Vor Ort gibt es Duschen und Toiletten, außerdem liegt das charmante Dorf Stintino ganz in der Nähe.
La Pelosa gehört zu den beliebtesten Stränden Sardiniens und ist in den Sommermonaten entsprechend gut besucht. Um die empfindliche Natur zu schützen und den Strand nicht zu überfüllen, ist der Zugang inzwischen begrenzt. Dadurch bleibt die Atmosphäre auch in der Hochsaison angenehm. Einen Strandplatz kannst du vorab über diese Website reservieren. Wer es ruhiger mag, sollte möglichst früh am Morgen kommen.
👉 Weitere Informationen findest du in unserem ausführlichen Artikel über La Pelosa.

Cala Luna – Golfo di Orosei (nahe Cala Gonone)
Cala Luna ist eine halbmondförmige Bucht, umgeben von imposanten Felswänden und Grotten. Mit türkisfarbenem Wasser und einer fast wilden Atmosphäre ist sie ein echtes Paradies für Naturliebhaber und Abenteurer. Die Grotten am Strandrand spenden angenehmen Schatten und sind perfekt für eine kurze Abkühlung.
Dieser Strand ist nur per Boot oder über eine etwa zweistündige Wanderung erreichbar. Die Boote fahren unter anderem von Cala Gonone oder Arbatax ab. In der Hochsaison kann es am Nachmittag recht voll werden, daher empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen.
Alternativ kannst du von Cala Fuili aus eine rund zweistündige Wanderung durch die Berge unternehmen. Dabei kann es unterwegs sehr warm werden, also nimm unbedingt ausreichend Wasser mit.
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Spiaggia di Tuerredda – Teulada – Süd-Sardinien
Die Spiaggia di Tuerredda ist bekannt für ihr azurblaues Wasser, das an ein tropisches Paradies erinnert. Der Strand liegt in einer geschützten Bucht, umgeben von grüner Natur, und zählt zu den malerischsten Stränden im Süden Sardiniens. Dank des ruhigen, flachen Wassers ist er ideal für Familien sowie zum Schnorcheln und Stand-up-Paddling.
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Am schönsten ist Tuerredda in der Nebensaison, zum Beispiel im Mai oder September. In den Sommermonaten kann es sehr voll werden und der Zugang wird manchmal begrenzt, um die Natur zu schützen. Vor Ort kannst du Sonnenliegen und Sonnenschirme mieten – ein günstiger Strandtag ist es zwar nicht, dafür aber landschaftlich wunderschön.
Tuerredda liegt etwa eine Stunde Autofahrt von Cagliari entfernt. Parkplätze sind vorhanden, allerdings schnell belegt. Etwa 500 Meter weiter gibt es einen günstigeren Parkplatz.
Tipp: Du kannst auch eine geführte Tour buchen, bei der du die zwei schönsten Strände im Süden Sardiniens besuchst: Spiaggia di Tuerredda und Chia. Der Guide erzählt viel über die Insel und du musst dich um nichts kümmern. Vielleicht genau das Richtige für dich.
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Cala Brandinchi – San Teodoro – Costa Smeralda
Cala Brandinchi wird wegen seines kristallklaren Wassers und des weißen Sandes oft als das „Tahiti Sardiniens“ bezeichnet. Der Strand ist perfekt für Familien, da das Wasser flach ist und es kaum Wellen gibt. Außerdem hast du einen wunderschönen Blick auf die Insel Tavolara.
Wichtig: Besonders in der Hochsaison musst du deinen Strandplatz im Voraus reservieren.
Für ein ruhigeres Erlebnis solltest du die Sommermonate meiden und Cala Brandinchi im Frühling oder Herbst besuchen. Bring am besten eigene Schnorchelausrüstung mit, um die Unterwasserwelt zu erkunden. Schatten ist rar, daher sind ein eigener Sonnenschirm oder eine Liege empfehlenswert. Direkt am Strand befindet sich auch ein gutes Restaurant – eine Reservierung fürs Abendessen ist ratsam.
Cala Brandinchi liegt etwa 30 Minuten Autofahrt von Olbia entfernt. In der Nähe gibt es kostenpflichtige Parkplätze, die im Sommer schnell voll sind.
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Spiaggia di Porto Giunco – Villasimius
Dieser traumhafte Strand begeistert mit feinem, weißem Sand und türkisfarbenem Wasser. Porto Giunco liegt an einer Lagune, in der man mit etwas Glück Flamingos beobachten kann. Das Zusammenspiel aus Strand, Lagune und umliegenden Hügeln macht diesen Ort besonders reizvoll.
In der Hochsaison kann es sehr voll werden, daher lohnt sich ein früher Besuch – auch der Sonnenaufgang ist hier wunderschön. Wassersportler kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Kajaks und Paddleboards können vor Ort gemietet werden, ebenso Sonnenschirme und Liegen.
Von Cagliari aus erreichst du Villasimius in etwa einer Stunde. Parkplätze gibt es in Strandnähe, sie sind jedoch schnell belegt. Etwa einen Kilometer entfernt befindet sich ein kostenloser Parkplatz, auf dem man oft noch Platz findet.
In der Umgebung kannst du verschiedene Wasseraktivitäten unternehmen, zum Beispiel Tauchen, Schnorcheln oder Stand-up-Paddling.
Cala Mariolu – Baunei – Ost-Sardinien
Cala Mariolu zählt zu den fotogensten Stränden Sardiniens. Das klare, blaue Wasser, weiße Kieselsteine und große Felsformationen machen diesen Strand einzigartig. Das ruhige Wasser ist ideal zum Schnorcheln. Zudem liegt Cala Mariolu recht abgeschieden – genau das macht ihren besonderen Reiz aus.
Bring unbedingt Schnorchelausrüstung mit, denn die Unterwasserwelt ist hier besonders farbenfroh. Da es kaum Einrichtungen gibt, solltest du auch ausreichend Essen und Getränke dabeihaben.
Cala Mariolu erreichst du per Boot von Cala Gonone oder Arbatax aus oder über eine anspruchsvolle Wanderroute durch die Berge.
Bootstour zur Cala Mariolu buchen
Spiaggia di Su Giudeu – Chia
Su Giudeu ist ein breiter Sandstrand mit klarem, flachem Wasser im Süden Sardiniens. Er ist von Dünen umgeben und vor der Küste liegt eine kleine Felseninsel, die bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist. Der Strand ist bei Surfern beliebt, da sich bei passenden Bedingungen schöne Wellen bilden.
Für Wassersportler ist Su Giudeu ideal. Die beste Reisezeit ist das Frühjahr oder der Herbst, wenn das Wetter angenehm bleibt, aber weniger los ist.
Der Strand liegt etwa eine Stunde von Cagliari entfernt. Parkplätze sind vorhanden, dennoch kann es in der Hochsaison recht voll werden.
Chia-Strände-Tour ab Cagliari buchen
💡 Die Gegend rund um Chia ist landschaftlich wunderschön. Du kannst hier eine 4×4-Offroad-Tour buchen, bei der du mehrere Strände besuchst – ein echtes Abenteuer.
4×4-Offroad-Tour durch das Chia-Gebiet buchen
Spiaggia del Principe – Costa Smeralda
Im Nordosten Sardiniens liegt die berühmte Costa Smeralda mit ihren traumhaften Stränden, luxuriösen Hotels und charmanten Orten. Spiaggia del Principe gehört zu den schönsten Stränden dieser Region. Das Wasser schimmert hier fast smaragdgrün. Der Strand ist relativ klein, von Felsen umgeben und wirkt dadurch besonders exklusiv. Es gibt nur wenige Einrichtungen.
Da der Strand nicht sehr groß ist, füllt er sich im Sommer schnell. Am besten kommst du früh morgens oder am späten Nachmittag. Vom Parkplatz führt ein kurzer Spaziergang von etwa 10 bis 15 Minuten zum Strand. Die Costa Smeralda ist gut von Olbia aus erreichbar.

Cala Goloritzé – Baunei – Abgelegener Strand auf Sardinien
Cala Goloritzé ist ein geschütztes Naturgebiet und berühmt für seine beeindruckenden Kalksteinbögen und steilen Klippen, die direkt ins kristallklare Meer abfallen. Der Strand gehört zum UNESCO-Welterbe und ist landschaftlich einfach spektakulär. Auch unter Wasser gibt es viel zu entdecken.
Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, gibt es keine Einrichtungen. Nimm daher unbedingt Wasser, Snacks und Sonnenschutz mit.
Cala Goloritzé ist nur per Boot oder über eine anspruchsvolle Wanderung erreichbar. Der Wanderweg dauert etwa 1,5 Stunden pro Strecke und ist recht anspruchsvoll. Alternativ kannst du die Wanderung mit einem Guide unternehmen.
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Natürlich kannst du auch an einer Bootstour teilnehmen, bei der mehrere Strände angefahren werden – inklusive Cala Goloritzé.
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