Die Costa Smeralda liegt an der Nordostküste Sardiniens und ist vor allem für zwei Dinge bekannt: kristallklares, türkisfarbenes Meer und extrem luxuriöse Yachten. Genau diese Mischung hat die Region weltberühmt gemacht. Lass dich vom exklusiven Image aber nicht abschrecken, denn die Costa Smeralda ist weit mehr als Champagner und Superjachten. Dich erwartet eine lange Küstenlinie mit kleinen Buchten, feinen Sandstränden und überraschend vielen ruhigen Ecken. Ja, Porto Cervo ist schick – aber fährst du zehn Minuten weiter, liegst du ganz entspannt mit Kühlbox und Handtuch am Strand, genau wie die Einheimischen.
💡 Du kannst hier auch einen tollen Roadtrip entlang der Costa Smeralda machen!
Strände an der Costa Smeralda (und warum sie so beliebt sind)
Die Strände sind ohne Zweifel der Hauptgrund, warum so viele Menschen an die Costa Smeralda reisen. Das Wasser ist hier so klar, dass es manchmal wirkt, als würde dein Boot schweben statt fahren.
Die Spiaggia del Principe gehört zu den bekanntesten Stränden der Region. Sie liegt in einer geschützten Bucht, hat hellen Sand und ruhiges Wasser. Nachteil: Im Juli und August bist du hier nicht allein. Vorteil: Der Strand ist wirklich genauso schön wie auf den Fotos.
Weitere besonders schöne Strände sind:
- Capriccioli – klein, übersichtlich und perfekt für Familien mit Kindern
- Liscia Ruja – ein sehr langer Strand mit viel Platz
- Romazzino – etwas ruhiger, vor allem außerhalb der Hochsaison
Schnorcheln ist hier fast überall möglich. Du musst kein erfahrener Taucher sein – oft reicht schon eine einfache Schnorchelausrüstung, um viele Fische zu entdecken.
💡 Hier findest du die schönsten Strände der Costa Smeralda

Mehr als nur Strand: Natur und Bootstouren
Wenn du genug Sand zwischen den Zehen hast, gibt es noch viel mehr zu erleben. Von Palau aus starten täglich Bootstouren zum La-Maddalena-Archipel. Dieses geschützte Naturgebiet besteht aus kleinen Inseln und Buchten mit unfassbar blauem Wasser. Perfekt für einen Tagesausflug – oder auch für ein paar Übernachtungen.
Auch das Hinterland lohnt sich. Die Hügel der Gallura sind rau, grün und überraschend ruhig. Hier zeigt sich ein ganz anderes Sardinien als an der Küste: weniger Touristen, mehr Schafe und vor allem viel Stille.
Porto Cervo besuchen
Porto Cervo ist der bekannteste Ort der Costa Smeralda und steht sinnbildlich für Luxus. Im Hafen liegen Yachten, in denen ganze Dörfer Platz hätten. In den Boutiquen hängen Preisschilder, bei denen man kurz schlucken muss.
Trotzdem lohnt sich ein Besuch. Spaziere durch das Zentrum, trinke einen Kaffee mit Meerblick und bestaune die Boote wie in einem Freilichtmuseum. Die Kirche Stella Maris liegt schön auf einem Hügel und kann kostenlos besichtigt werden – immer ein Pluspunkt.
Tipp: Komm am späten Nachmittag oder frühen Abend. Tagsüber ist es sehr heiß, abends dagegen angenehm und stimmungsvoll.


Lokale Kultur abseits der Küste
Wer denkt, dass hier nur Glanz und Glamour herrschen, muss nur ein Stück Richtung Arzachena fahren. Dort findest du mehrere Nuraghen – geheimnisvolle Steintürme, die typisch für Sardinien sind. Sie sind alt, beeindruckend und werfen immer wieder die Frage auf, wie sie ohne moderne Hilfsmittel gebaut wurden.
Ebenfalls empfehlenswert: lokale Märkte und einfache Trattorien, in denen du ehrlich und gut isst – ganz ohne Schnickschnack. Denk an Culurgiones, frischen Fisch und eine Karaffe Hauswein, die gefährlich leicht zu trinken ist.
Drei schöne (luxuriöse) Unterkünfte an der Costa Smeralda
Een mega luxe hotel aan de Costa Smeralda
Suchst du echte Luxusunterkünfte an der Costa Smeralda, bist du hier genau richtig. Der Preis ist hoch, aber dafür bekommst du zwei Pools, ein Wellnesscenter und sogar einen Privatstrand. Die Zimmer und Suiten sind traumhaft und auch kulinarisch wird einiges geboten – was man bei dem Preis auch erwarten darf.
💡 Übernachten kannst du hier ab 630 € pro Nacht

Bezahlbares Hotel mit Pool an der Costa Smeralda
Du möchtest nicht Unsummen für dein Hotel ausgeben, aber trotzdem an der Costa Smeralda wohnen? Dieses Hotel ist eine sehr gute Option. Es verfügt über einen Pool, eine große Gartenanlage und Restaurants in der Nähe. Auch für Kinder werden Aktivitäten angeboten. Der Strand ist nicht weit entfernt, ein Mietwagen ist allerdings notwendig.
💡 Übernachten kannst du hier ab 138 € pro Nacht

Gemütliches Bed & Breakfast nahe der Costa Smeralda
Etwas im Hinterland liegt dieses charmante B&B. Klein, liebevoll eingerichtet und eine perfekte Basis für die Costa Smeralda sowie für La Maddalena. Ich persönlich würde mich sofort für diese Unterkunft entscheiden. Die Gastgeberinnen sind herzlich, es gibt einen Pool und du wohnst mitten in der Natur.
💡 Übernachten kannst du hier ab 125 € pro Nacht

Häufig gestellte Fragen zur Costa Smeralda
Die Costa Smeralda ist etwa 55 Kilometer lang und verläuft von Palau bis Portisco im Norden Sardiniens. Die nächstgelegene Stadt mit Flughafen ist Olbia.
Nein. Luxus findest du vor allem in Porto Cervo und in einigen Resorts, viele Strände sind jedoch frei zugänglich und kostenlos. Reist du außerhalb der Hochsaison und übernachtest nicht in einem Fünf-Sterne-Hotel, ist die Costa Smeralda durchaus bezahlbar. Mit einem Mietwagen erreichst du außerdem ruhigere und günstigere Orte.
Die beste Zeit sind Mai, Juni und September. Dann ist es warm, aber nicht extrem heiß, das Meer ist wunderschön und es ist deutlich ruhiger als im Juli und August. In den Sommermonaten ist es voller, heißer und oft auch teurer. In der Nebensaison (Herbst und Winter) ist die Region größtenteils geschlossen und sehr ruhig.

