Planst du deinen Urlaub auf Sardinien wegen der traumhaften Strände? Dann bist du im Norden von Sardinien genau richtig. Diese Region is ein wahres Paradies für Strandliebhaber und bekannt für ihre unberührten Buchten, luxuriösen Yachthäfen und versteckten Juwelen. In diesem Artikel nehme ich dich mit zu den schönsten Stränden in Nordsardinien, inklusive praktischer Tipps zur Anreise und Highlights, die du nicht verpassen darfst. Am Ende wartet noch ein kleiner Bonustipp auf dich!
Die 10 schönsten Strände von Nordsardinien
Das sind meiner Meinung nach die Highlights im Norden:
- La Pelosa (Stintino)
- Cala Brandinchi
- Spiaggia del Principe
- Liscia Ruja
- Cala Coticcio (Caprera)
- Spiaggia di Porto Ferro
- Cala Sabina (Asinara)
- Rena Majore
- Spiaggia di Cala Moresca
- Spiaggia Rosa (Budelli)
1. La Pelosa – Der bekannteste Strand Sardiniens
An der Nordwestküste Sardiniens liegt das charmante Fischerdorf Stintino. Direkt davor findest du den wohl berühmtesten Strand der Insel: La Pelosa. Er wird oft als der schönste Strand Nordsardiniens oder sogar der ganzen Insel bezeichnet. Die Kulisse wirkt fast surreal – flaches, türkisblaues Wasser, so weit das Auge reicht, ein alter Wachturm auf einer kleinen Insel und eine Aussicht, die sprachlos macht.
Im Sommer kann es hier sehr voll werden, daher empfiehlt es sich, früh am Morgen oder spät am Tag zu kommen. Bitte beachte: Es ist heutzutage Pflicht, eine Strandmatte unter dein Handtuch zu legen, um den Sand zu schützen. Außerdem musst du in der Hochsaison vorab reservieren!
👉 Lies hier mehr über La Pelosa und wie du reservieren kannst


2. Cala Brandinchi
Wenn du von einem Strand wie auf einer Postkarte träumst, musst du zur Cala Brandinchi. Der Beiname des Strandes lautet „Klein-Tahiti“, was auf den puderweißen Sand und das intensiv blaue Meer anspielt. Es ist zudem ein fantastischer Ort zum Schnorcheln auf Sardinien!
Der Strand liegt in der Nähe von San Teodoro, einem hübschen Küstenort südlich von Olbia. Von hier aus hast du auch einen tollen Blick auf die Insel Tavolara. Ganz in der Nähe befindet sich übrigens noch ein weiterer Traumstrand: Lu Impostu.
Die Anfahrt ist unkompliziert, aber im Sommer ist der Andrang riesig. Wenn du einen Parkplatz ergattern willst, solltest du sehr früh da sein oder viel Glück haben. Auch für diesen Strand ist in der Hochsaison eine Reservierung erforderlich, die du über diese Website vornehmen kannst. Vor Ort gibt es einen Kiosk sowie einen Verleih für Sonnenschirme, Liegen, SUPs, Boote und Kanus.

3. Spiaggia del Principe – Juwel der Costa Smeralda
Die Küstenlinie der Costa Smeralda gilt für viele als die schönste Italiens. Es überrascht also nicht, dass sich hier wahre Traumstrände aneinanderreihen. Die Spiaggia del Principe ist einer davon. Vom Parkplatz aus führt ein etwa zehnminütiger, etwas felsiger Pfad hinunter zum Strand. Das Wasser ist so klar, dass man die Fische fast an einer Hand abzählen kann, und der Strand ist malerisch von Granitfelsen eingerahmt.
Tipp: Du kannst auch bei Romazzino parken. Dort ist es oft ruhiger, etwas günstiger und der Weg zum Strand ist teilweise asphaltiert und bequemer.
Am Strand gibt es mehrere kleine Restaurants und Bars. Sonnenschirme und Liegen können gemietet werden, öffentliche Toiletten oder Duschen gibt es jedoch nicht. Da der Strand eher klein ist, die Bucht aber flach abfällt, gilt er als sehr kinderfreundlich.

4. Liscia Ruja – Großer Strandgenuss im Norden
Ein Stück nördlich der Spiaggia del Principe liegt Liscia Ruja. Dies ist ein sehr langer Strand, an dem man meist ein schönes Plätzchen findet – auch wenn der August überall eine Herausforderung darstellt. Die Nähe zu Porto Cervo ist unverkennbar: Vor der Küste ankern oft imposante Luxusyachten.
Das letzte Stück zum Parkplatz führt über eine unbefestigte, holprige Straße – fahr mit deinem Mietwagen also vorsichtig. Das Parken kostet in der Hochsaison ca. 20 € pro Tag. Vor Ort gibt es Strandliegen und Schirme. Da wir uns an der Costa Smeralda befinden, sind die Preise eher gehoben. Es gibt drei große Strandbars; im südlichen Teil des Strandes ist es meist deutlich ruhiger.

5. Cala Coticcio auf La Maddalena
Vom Küstenort Palau aus kannst du die Fähre nach La Maddalena nehmen, einer Inselgruppe, die unter Naturschutz steht. Ein Besuch hier ist ein absolutes Muss. Du kannst Bootstouren buchen, die dich zu verschiedenen Inseln führen – mit Stopps zum Schwimmen, Schnorcheln und Sonnenbaden an einsamen Buchten.
👉 Lies hier weitere Tipps für eine Bootstour nach La Maddalena
Einer der spektakulärsten Orte ist die Cala Coticcio auf der Insel Caprera. Um dorthin zu gelangen, ist eine kleine Wanderung nötig, aber die Belohnung ist eine idyllische Bucht mit leuchtend blauem Wasser und einer unglaublichen Ruhe.
In der Umgebung gibt es noch viele weitere Schätze. Neugierig? Hier ist unsere Liste der schönsten Strände auf La Maddalena!
6. Spiaggia di Porto Ferro – Der Strand bei Alghero
Ganz im Westen der Nordküste liegt dieser besondere Tipp. Während die meisten bekannten Strände eher im Osten liegen, ist Porto Ferro ein echtes Highlight bei Alghero. Neben dem Sonnenbaden ist dies der ideale Ort zum Surfen! Es gibt dort auch eine gute Surfschule für Anfänger.
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Parken kannst du auf dem Parkplatz vor dem Waldstück – dort ist es (außer in der Hochsaison) kostenlos. Unten am Strand riskiert man schnell ein Bußgeld. Der Fußweg zum Strand dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Es gibt mehrere Strandbars, unser Favorit ist „Il Baretto“.


7. Cala Sabina auf der Insel Asinara
Lust auf ein Abenteuer? Dann mach einen Tagesausflug zur Insel Asinara, einer ehemaligen Gefängnisinsel, die heute ein Nationalpark ist. Hier kannst du wandern, Rad fahren oder mit einem Guide die verborgenen Strände und die berühmten weißen Esel entdecken. Cala Sabina ist einer der schönsten Strände dort – ein absolutes Muss für Natur- und Ruhe suchende.
Das Wasser ist kristallklar, der Sand weiß und es ist oft viel leerer als an anderen Stränden Sardiniens. Da man etwa eine halbe Stunde über Felsen und durch Gestrüpp wandern muss, solltest du unbedingt feste Schuhe tragen.
8. Rena Majore
Ganz im Norden, bei Santa Teresa Gallura (einem gemütlichen Städtchen mit Blick auf Korsika), findest du wunderschöne Strände, die oft weniger überlaufen sind. Rena Majore ist so ein Ort: rauer, breit und mit beeindruckenden Wellen. Perfekt für alle, die Weite und Natur lieben.
Der Strand ist weitläufig und verfügt über ein nettes Strandcafé. Über einen schönen Wanderweg gelangst du zum nächsten Strand im Süden, wo es oft noch ruhiger ist. Es gibt einen großen, kostenpflichtigen Parkplatz (im August früh da sein!). Da der Strand flach abfällt, ist er bei ruhiger See ideal, wenn du mit Kindern nach Sardinien reist.

9. Spiaggia di Cala Moresca – Golfo Aranci
Nördlich von Olbia liegt Golfo Aranci, einer der charmantesten Orte im Norden. Hier gibt es viel zu erleben, von Delfinbeobachtungen bis hin zu Bootstouren. Der Ort liegt am Fuße einer Landzunge, die komplett aus Natur und versteckten Stränden besteht.
Tipp: Sei am späten Nachmittag oder frühen Abend hier. Die Chancen stehen gut, dass du vom Strand aus Delfine beobachten kannst!
Hier befindet sich auch die Spiaggia di Cala Moresca. Es handelt sich um zwei kleine Buchten, die etwa 15 Gehminuten vom Parkplatz entfernt liegen. Einmal angekommen, ist es einfach traumhaft. Das Wasser ist ruhig und flach, ideal zum Schnorcheln. Du hast einen direkten Blick auf die Insel Figarolo. Zudem lässt es sich hier hervorragend wandern; die Wege führen oft durch schattige Bäume – herrlich kühl im Sommer.
10. Spiaggia Rosa (Budelli)
Wir nehmen diesen Strand in unsere Liste auf, müssen aber dazu sagen: Man darf ihn nicht betreten. Die Spiaggia Rosa liegt auf der Insel Budelli (La Maddalena Archipel).
Der Name ist Programm: Der Sand schimmert rosa. Das liegt an winzigen Korallenpartikeln. Um dieses Naturwunder zu schützen, hat Sardinien den Zugang gesperrt, nachdem zu viele Touristen Sand als Souvenir mitgenommen hatten. Die meisten Bootstouren halten jedoch vor der Küste, sodass du die rosa Pracht aus der Ferne bewundern kannst.

Bonustipp! Costa Paradiso bei Baja Sardinia
Ein Stück außerhalb von Baja Sardinia an der Costa Smeralda versteckt sich eine kleine Bucht. Sie gehört zu den schönsten und noch eher unbekannten Stränden Nordsardiniens.
Es gibt einen kleinen Parkplatz, und das letzte Stück der Anfahrt ist eine Schotterpiste. Der Fußweg ist etwas felsig, also zieh gute Schuhe an. Belohnt wirst du mit absoluter Ruhe. Es gibt keine Einrichtungen, aber genau das macht den Charme aus. Die Bucht ist klein, das Wasser glasklar (Schnorchelset nicht vergessen!) und die umliegenden Felsen schützen vor Wellen.
Praktische Tipps für die Strände in Nordsardinien
- Nordsardinien ist am besten über den Flughafen Olbia erreichbar. Von dort aus erkundest du die Region am besten mit einem Mietwagen – viele der schönsten Buchten liegen abseits der Hauptstraßen.
👉 Wir buchen unser Auto immer über Sunny Cars! - Die meisten Strände sind kostenlos zugänglich, aber für Hotspots wie La Pelosa oder Cala Brandinchi ist eine Reservierung in der Hochsaison Pflicht.
- Pack immer genug Wasser, Sonnencreme und eventuell einen Sonnenschirm ein, da natürlicher Schatten oft Mangelware ist.
- Miet-Tipp: Leih dir für einen Tag ein kleines Boot. Besonders rund um La Maddalena und die Costa Smeralda gibt es unzählige Buchten, die man nur vom Wasser aus erreicht.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
La Pelosa gilt als der berühmteste, aber unsere persönlichen Favoriten sind die Spiaggia di Cala Moresca und die Cala Sabina auf Asinara.
Ja, für einige beliebte Strände wie La Pelosa und Cala Brandinchi ist eine vorherige Online-Reservierung erforderlich.
In der Hochsaison ist es überall belebt, aber Rena Majore, Cala Sabina und die kleineren Buchten auf La Maddalena sind meist entspannter als die großen Hauptstrände.
Lu Impostu, Cala Brandinchi, Rena Majore und Spiaggia del Principe sind dank ihres flachen Wassers perfekt für Familien mit Kindern!




