Salinen von Conti Vecchi bei Cagliari & Flamingos

Sardinien ist bekannt für raue Küsten, kristallklares, blaues Wasser und charmante Dörfer. Doch zu den besonderen Highlights der Insel zählen auch die Salinen Sardiniens. Weitläufige, strahlend weiße Ebenen, in denen sich die Sonne im Wasser spiegelt und Flamingos zwischen den Salzbecken umherlaufen. Vielleicht nicht das erste, woran man bei Sardinien denkt – aber genau das macht diesen Ort so besonders. Ruhig, außergewöhnlich und völlig anders als der Rest der Insel.

Was sind die Salinen auf Sardinien?

Keine zwanzig Autominuten von Cagliari entfernt liegt ein Ort, den viele Reisende auslassen: die Salinen von Conti Vecchi. Eigentlich schade, denn diese Landschaft sieht komplett anders aus als die Strände und Berge, für die Sardinien so berühmt ist.

Die Salzfelder sind seit den 1930er-Jahren in Betrieb und werden bis heute genutzt. Du siehst hier große, flache Becken, in denen Meerwasser durch Sonne und Wind langsam verdunstet. Was übrig bleibt? Salz. Sehr viel Salz. Der Prozess ist einfach, aber in der Realität beeindruckend anzusehen.

💡 Wusstest du schon, dass das Salz, das du auf Sardinien im Supermarkt kaufst, sehr wahrscheinlich direkt von der Insel stammt?

Was diesen Ort besonders macht: Er ist nicht nur ein Industriegebiet, sondern gleichzeitig auch ein Naturschutzgebiet. Industrie und Natur funktionieren hier überraschend gut nebeneinander.

Zug- und Wandertour durch Conti Vecchi

Die schönste Art, die Salinen von Conti Vecchi auf Sardinien zu entdecken, ist eine Zug- und Wandertour.

Du fährst mit einem kleinen Zug gemütlich durch das Gebiet. Unterwegs siehst du glitzerndes Wasser, weiße Salzberge und – mit etwas Glück – Flamingos direkt neben den Schienen. Es fühlt sich an, als wärst du in einer völlig anderen Landschaft unterwegs als im restlichen Sardinien.

Während der Fahrt bekommst du eine verständliche Erklärung zur Salzgewinnung: nicht zu technisch, einfach interessant. Danach geht es zu Fuß weiter, begleitet von einem Guide, der Geschichten über die Region, ihre Geschichte und die Natur erzählt. Eine gelungene Mischung aus Sehen, Lernen und entspanntem Erkunden.

💡 Hier kannst du die Zug- und Wandertour buchen

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Die Geschichte von Conti Vecchi

Die Salzflächen sind nach Luigi Conti Vecchi benannt, einem Ingenieur mit einer großen Vision. In den 1920er-Jahren begann er hier mit der Salzgewinnung, wollte aber mehr als nur Salz produzieren. Er ließ auch Häuser, Straßen und Einrichtungen für die Arbeiter bauen. So entstand eine eigene kleine Gemeinschaft.

Bis heute wird hier Salz gewonnen, doch die Natur hat mindestens genauso viel Raum bekommen. Vor allem die Flamingos sind inzwischen zum Symbol des Gebiets geworden. Die Chancen stehen gut, dass du sie siehst – oft stehen sie gemeinsam, ganz ruhig, im Wasser.

Flamingos an den Salinen Sardiniens

Einer der Hauptgründe, warum Menschen die Salinen Sardiniens besuchen, sind die Flamingos. Besonders bei Conti Vecchi, nahe Cagliari, leben große Gruppen. Oft siehst du sie einfach vom Straßenrand aus oder während der Zug- und Wandertour.

Neben Flamingos begegnet man hier auch anderen Vogelarten wie Reihern und Watvögeln. Aber erwarte keinen Zoo: Manchmal siehst du viele Tiere, manchmal nur ein paar. Genau das macht den Reiz aus. Du bewegst dich hier nicht durch einen Park, sondern durch ein aktives Gebiet, in dem Natur und Salzgewinnung zusammenkommen.

💡 Flamingos kannst du auf Sardinien an mehreren Orten sehen, besonders im Süden Sardiniens.

Flamingo salinen sardinien

Praktische Tipps

  • Im Sommer ist es heiß, aber die Aussicht entschädigt dafür
  • Die Salinen liegen nahe Cagliari und sind mit dem Auto gut erreichbar
  • Trage bequeme, feste Schuhe, besonders für die Wandertour
  • Sonnenschutz ist wichtig: Hut, Sonnencreme und ausreichend Wasser
  • Beste Reisezeit: Frühling und früher Herbst
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