Sardinien ist eine Insel, in die man sich ganz leicht verliebt. Von schneeweißen Stränden und türkisblauen Buchten über authentische Dörfer, raue Natur und jahrtausendealte Sehenswürdigkeiten: Bei so viel Schönheit fällt die Auswahl schwer. Deshalb haben wir die schönsten und spannendsten Orte Sardiniens für dich zusammengestellt – bekannte Highlights, die du nicht verpassen solltest, ergänzt durch ein paar überraschende Orte abseits der Massen. Perfekt als Inspiration für deine Reise nach Sardinien.
1. La-Maddalena-Inseln
Wenn du auf Sardinien nur eine Bootstour machst, dann diese. Der La-Maddalena-Archipel besteht aus mehreren kleinen Inseln vor der Küste Nord-Sardiniens. Das Wasser ist kristallklar und die Atmosphäre einfach wunderbar. Weiße Strände, rosafarbene Felsen und endlose Schnorchelspots machen diesen Ort zu einem der schönsten der ganzen Insel. Viel los? Ja, manchmal. Aber ganz ehrlich: völlig zu Recht.
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2. Cala Goloritzé
Sardinien ist nicht komplett ohne ein paar Traumstrände auf dieser Liste! Cala Goloritzé ist so einer: weißer Kies, leuchtend blaues Meer und hohe Kalksteinfelsen. Das Besondere an diesem Strand ist, dass man ihn nur per Boot oder zu Fuß erreicht. Ein echtes kleines Abenteuer! Genau deshalb ist es hier oft etwas ruhiger – und das sucht man im Urlaub ja irgendwie immer. Also ich zumindest.

3. Cala Luna
Wir bleiben noch kurz bei den schwer erreichbaren Stränden. Cala Luna ist größer als Cala Goloritzé, aber ebenfalls nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Der Strand liegt an der Ostküste, in der Nähe unseres Lieblingsdorfs Cala Gonone. In den Sommermonaten gibt es eine kleine, einfache Strandbar mit ein paar Liegen, ansonsten keine Infrastruktur. Die Wanderung dorthin ist abenteuerlich – also nur machen, wenn du Lust darauf hast.

4. Costa Smeralda
An der Nordostküste Sardiniens liegt die berühmte Costa Smeralda. Weltweit bekannt für ihre traumhaften Strände – und ihre hohen Preise. Orte wie Porto Cervo ziehen jedes Jahr viele Besucher an, vor allem wegen der luxuriösen Resorts und der schönen Ausblicke. Perfekt zum Leute beobachten auf der Terrasse oder für einen Spaziergang durch den Hafen. Außerdem gibt es entlang der Costa Smeralda auch kleinere, charmante Orte wie Baja Sardinia und Capriccioli.
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Unsere persönliche Erfahrung: Wir selbst sind keine großen Fans von bekannten, sehr luxuriösen Hotspots. Sardinien hat so viele wunderschöne Dörfer, Städte und Küstenorte. Besonders mögen wir den Süden Sardiniens, dort fühlt sich alles noch etwas authentischer an.


5. Die historische Stadt Alghero
Alghero liegt an der Nordwestküste und ist eine der wenigen Städte auf Sardinien mit eigenem Flughafen. Ein idealer Start- oder Endpunkt für deine Reise – und einfach eine richtig schöne Stadt. Es gibt gemütliche Plätze, tolle Cafés und eine entspannte Atmosphäre. Die historische Altstadt ist von einer alten Stadtmauer umgeben und von den Türmen hast du einen tollen Blick über das Meer. In der Umgebung findest du außerdem schöne Strände, und ein Besuch der Markthalle Mercato Civico lohnt sich auf jeden Fall.
💡 In der Nähe von Alghero liegt auch die Neptungrotte, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sardiniens.


6. Bosa und die bunten Häuser
An der Westküste Sardiniens liegt das Städtchen Bosa, bekannt für seine farbenfrohen Häuser, die sich perfekt für Fotos eignen. Schlendere durch die schmalen Gassen und genieße vom Castello Malaspina aus den Blick über die Umgebung. Durch das Dorf fließt der Fluss Temo – der einzige schiffbare Fluss Sardiniens.

7. Wanderung durch die Gorropu-Schlucht
Eine unserer liebsten Aktivitäten auf Sardinien ist die Wanderung durch die Gola di Gorropu! Sie ist die tiefste Schlucht Europas und die Wanderung selbst ein echtes Abenteuer. Schon der Weg zum Einstieg ist beeindruckend. Den größten Teil kannst du selbst erwandern, nur der letzte Abschnitt darf ausschließlich mit Guide betreten werden. Wir haben diesen Teil (noch) nicht gemacht – und auch ohne ihn ist die Tour absolut empfehlenswert.
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8. Besuch der Hauptstadt Cagliari
Cagliari hat uns wirklich positiv überrascht! Die Stadt ist kompakt, lebendig und wunderschön. Sie liegt im Süden Sardiniens und verfügt über einen eigenen Flughafen – ideal als Start- oder Endpunkt einer Rundreise. Du kannst ein antikes Amphitheater besichtigen, durch das hoch gelegene Viertel Castello mit seinen historischen Gebäuden schlendern und unzählige Cafés entdecken. Wir haben sowohl einen Tagesausflug gemacht als auch hier übernachtet – beides war sehr empfehlenswert.
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9. Die Insel Asinara
Asinara ist noch relativ unbekannt, darf in dieser Liste aber nicht fehlen. Die kleine Insel liegt nordwestlich von Stintino und ist nur per Boot erreichbar – perfekt für einen Tagesausflug. Bekannt ist Asinara vor allem für seine weißen Esel. Du kannst die Insel mit dem Fahrrad erkunden oder an einer geführten Tour teilnehmen. Früher befand sich hier ein Gefängnis, weshalb es auch historisch viel zu entdecken gibt.
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10. Nationalpark Gennargentu
Der Gennargentu ist ein großes Nationalparkgebiet im Zentrum Sardiniens. Hier kannst du zum höchsten Gipfel der Insel wandern: Punta la Marmora. Daneben gibt es zahlreiche weitere Wanderwege. Typische Bergdörfer in der Region sind Orgosolo, Mamoiada und Fonni. Du musst dafür ins Landesinnere fahren und bist am besten mit dem Auto unterwegs. Eine ganz andere Seite Sardiniens, die viele nicht erwarten!
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11. Oristano und die Halbinsel Sinis
Oristano und die Halbinsel Sinis liegen an der Westküste Sardiniens und fühlen sich sofort anders an als die bekannten Strandregionen. Weniger Glamour, mehr Charakter. In Oristano selbst herrscht eine entspannte, lokale Atmosphäre ohne Massentourismus. Das eigentliche Highlight liegt etwas außerhalb: die Halbinsel Sinis mit wilden Stränden aus Quarzsand, ruhigen Buchten und einer fast filmreifen Landschaft. Besuche unbedingt auch Tharros, eine antike phönizische Stadt direkt am Meer. Sardinien für Reisende, die es gerne etwas anders mögen.

12. Spiaggia di Piscinas – Endloser Strand im Westen
Der Westen Sardiniens ist weniger beliebt, dabei gibt es hier unglaublich schöne Orte. Einer davon ist die Spiaggia di Piscinas: ein riesiger, endlos wirkender Strand. Du erreichst ihn über eine kleine Offroad-Piste, die aber auch mit einem normalen Mietwagen gut machbar ist. Ganz einsam ist es nicht – es gibt ein paar kleine Restaurants und Sonnenschirme zum Mieten (nicht ganz günstig). Dafür ist es hier deutlich ruhiger als im Osten und Norden der Insel.
💡 Gut zu wissen! Du kommst über ein verlassenes Dorf zu diesem Strand – ein super Fotospot!


13. Das Künstlerdorf San Pantaleo
San Pantaleo liegt im Nordosten Sardiniens, etwas oberhalb der Costa Smeralda, ist aber zum Glück deutlich weniger schick. Das Dorf liegt zwischen beeindruckenden Granitfelsen und ist eine schöne Abwechslung, wenn du auch das Hinterland entdecken möchtest. Bekannt ist San Pantaleo für seinen gemütlichen Dorfplatz, kleine Kunstläden und den überraschend schönen Wochenmarkt. Perfekt für ein paar Stunden Bummeln, Mittagessen und echtes Sardinien-Feeling.
14. Grotta di San Giovanni
Die Grotta di San Giovanni liegt im Südwesten Sardiniens bei Domusnovas und ist alles andere als ein klassischer Höhlenbesuch. Es ist eine der wenigen Höhlen weltweit, durch die man mit dem Auto oder Fahrrad fahren kann. Die Höhle ist groß, beeindruckend und überraschend hell, mit weiten Hallen und besonderen Felsformationen. Der Besuch dauert nicht lange, ist aber ein schöner, unerwarteter Zwischenstopp. Kein absolutes Muss – aber genau die Art von Ort, die eine Reise abwechslungsreicher macht.
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