Nora auf Sardinien besuchen: Lohnt sich die archäologische Ausgrabungsstätte?

Nora ist eine der bekanntesten archäologischen Sehenswürdigkeiten im Süden Sardiniens. Die antike römische Stadt liegt an einem wunderschönen Ort direkt am Meer, ganz in der Nähe von Pula. Wir haben Nora während unserer Reise besucht, aber ehrlich gesagt waren die archäologischen Ausgrabungen selbst für uns nicht das Highlight des Tages. Vor allem die Lage am Meer und die Umgebung haben uns besonders gut gefallen. Möchten Sie mehr erfahren? Dann lesen Sie schnell weiter!

Was ist Nora auf Sardinien?

Nora ist eine antike archäologische Fundstätte an der Südküste Sardiniens, nahe dem Ort Pula. Sie liegt also im Süden der Insel, etwa eine Autostunde von der Hauptstadt Cagliari entfernt. Sie können auch eine geführte Tour von Cagliari aus buchen, wir sind jedoch auf eigene Faust angereist.

Die Siedlung war bereits in der Antike bewohnt und wurde von verschiedenen Zivilisationen genutzt. Überreste sind vor allem aus der Römerzeit erhalten geblieben, darunter alte Straßen, Mosaike, Tempel und ein Theater.

Heute können Sie zwischen den Ausgrabungen umherwandern und einen Eindruck davon gewinnen, wie die antike Stadt einst aussah. Nora liegt direkt am Meer, sodass Sie hier herrliche Aussichten genießen können. Die archäologische Stätte befindet sich auf einer Halbinsel mit Blick auf das Wasser und mehrere kleine Buchten.

Die Ausgrabungsarbeiten sind bis heute nicht vollständig abgeschlossen, weshalb ein Teil der antiken Stadt noch immer unter der Erde liegt. Für Liebhaber von Geschichte und Archäologie ist Nora daher ein absolut faszinierender Ort für einen Besuch.

Was sieht man bei einem Besuch in Nora?

Bei einem Rundgang durch Nora spazieren Sie durch die Überreste der antiken Stadt. Sie sehen unter anderem römische Straßen, alte Gebäude und Tempel, aber besonders die Mosaike sind aus der Nähe sehr beeindruckend. Einer der auffälligsten Orte ist das römische Theater, das noch erstaunlich gut erhalten ist.

Was uns persönlich vielleicht am besten gefallen hat, ist die Lage von Nora. Die archäologische Stätte liegt nämlich direkt am Meer. Zwischen den Ruinen hindurch genießen Sie immer wieder Ausblicke auf das kristallklare Wasser und die Küste. Dadurch fühlt sich ein Besuch in Nora ganz anders an als bei einer Ausgrabungsstätte im Landesinneren.

Sie müssen hier unserer Meinung nach auch nicht stundenlang umherwandern. Planen Sie etwa 1 bis 1,5 Stunden für Nora ein und nehmen Sie sich vor allem die Zeit, entspannt rundzuschauen und Fotos zu machen. Die Kombination aus den historischen Ruinen und der Lage am Meer macht den Ort absolut sehenswert – auch wenn Sie sich sonst nicht allzu viel aus Archäologie machen.

Lohnt sich Nora?

Wir fanden Nora persönlich interessant, um es einmal gesehen zu haben, allerdings gehörte es für uns nicht zu den absoluten Highlights auf Sardinien. Wenn Sie sich nicht allzu sehr für Archäologie begeistern, könnte der Besuch eventuell etwas enttäuschend sein. Die traumhafte Lage direkt am Meer entschädigt dafür jedoch.

Besonders gut haben uns die wunderschönen Mosaikböden, die Aussicht auf die Küste und das römische Theater gefallen, das noch sehr gut erhalten und gut zu erkennen ist.

Sie haben wenig für Archäologie übrig? Dann würden wir Nora nicht rein wegen der Ausgrabungen empfehlen. Die Kombination mit dem nahegelegenen Strand und einem Restaurant in der Umgebung macht einen Ausflug nach Nora aus unserer Sicht allerdings deutlich attraktiver.

Nora lohnt sich besonders, wenn Sie…

  • Geschichte lieben
  • in der Nähe von Pula übernachten
  • archäologische Stätten spannend finden
  • den Kulturbesuch perfekt mit einem Strandtag kombinieren möchten
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Der Strand und Restaurants in der Nähe

Aus unserer Sicht ist die Umgebung von Nora mindestens genauso reizvoll wie die archäologische Stätte selbst. Direkt neben den Ausgrabungen liegt ein kleiner Strand mit einer gemütlichen Strandbar und einem seichten Uferbereich. Das Wasser ist kristallklar und die Lage wunderschön – mit Blick auf die antiken Ruinen und die Küste. Wir waren sehr oft hier, da wir einen Winter lang ein Haus in Pula gemietet hatten.

Auch rund um Nora sowie im nahegelegenen Ort Pula finden Sie verschiedene Restaurants und Cafés. Das macht es ganz einfach, den Besuch der Ausgrabungsstätte mit einem Mittagessen oder einem Drink zu verbinden. Auch an der Promenade auf dem Weg zur historischen Stätte kommen Sie am Restaurant RADA und dem Cucina Machri vorbei – beide etwas gehobener. Suchen Sie echte Haute Cuisine? Dann sollten Sie das Fradis Minoris Ristorante besuchen, das spektakulär auf einer Art Damm im Wasser liegt.

Nora mit anderen Orten kombinieren

Nora liegt im Süden Sardiniens und lässt sich daher hervorragend mit anderen Ausflugszielen in der Umgebung verbinden. Wir würden dafür selbst keinen ganzen Tag einplanen, sondern den Besuch von Nora vielmehr in einen Tagesausflug an der Südküste integrieren.

Nora und Pula
Pula liegt nur wenige Kilometer von Nora entfernt und ist ein schöner Ort, um ihn mit dem Besuch der archäologischen Stätte zu verbinden. Hier können Sie beispielsweise zu Mittag essen, ein Eis genießen oder abends durch das charmante Ortszentrum schlendern.

Nora und Chia
Möchten Sie lieber an den Strand? Dann fahren Sie am besten weiter in Richtung Chia, einer der schönsten Küstenregionen im Süden Sardiniens. Hier erwarten Sie traumhafte Strände und kristallklares, tiefblaues Wasser – eine perfekte Kombination, wenn Sie Kultur mit ein paar entspannten Stunden am Meer abwechseln möchten.

Nora und die Strände in der Umgebung
Sie müssen aber gar nicht weit fahren, um Ihren Besuch mit einem Strandtag zu verbinden. Rund um Nora gibt es mehrere wunderschöne Buchten und Strände. Sie können die historische Stätte daher ideal am Morgen besichtigen und anschließend direkt am Meer zu Mittag essen und schwimmen gehen. Macht es Ihnen nichts aus, etwas weiter zu fahren? Dann lohnt sich der Weg bis nach Porto Pino – unserem absoluten Lieblingsstrand im Süden Sardiniens.

Besuchen Sie auch die Lagune
Ganz in der Nähe von Nora erstreckt sich zudem eine Lagune, in der Sie verschiedene Vogelarten beobachten können und wo sich eine Schildkröten-Schutzstation befindet. Das Gebiet rund um die Lagune ist wunderbar ruhig und bietet eine schöne Abwechslung zu den Ausgrabungsstätten. Wenn Sie Natur und Vogelbeobachtungen mögen, lohnt sich ein kurzer Abstecher auf jeden Fall.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel Zeit braucht man für Nora?

Für einen Besuch der archäologischen Ausgrabungsstätte benötigen Sie etwa 1 bis 1,5 Stunden. Planen Sie etwas mehr Zeit ein, wenn Sie auch an den Strand gehen oder etwas essen bzw. trinken möchten.

Wie viel kostet ein Ticket für Nora?

Der Eintritt zur archäologischen Stätte von Nora ist kostenpflichtig. Wir haben 8 € pro Person bezahlt und konnten die Tickets ganz einfach direkt am Eingang kaufen.

Kann man bei Nora parken?

Ja, an der archäologischen Stätte von Nora gibt es einen großen Parkplatz. Vom Parkplatz aus laufen Sie direkt zum Eingang der Ausgrabungen. In der Hochsaison kann es voller werden, daher ist es ratsam, nicht mitten am Tag anzureisen. Sie können hier also problemlos mit dem Auto anreisen.

Kann man bei Nora schwimmen?

Ja, in der Umgebung von Nora gibt es mehrere Strände und Buchten, in denen Sie schwimmen können. Der Strand direkt neben der Ausgrabungsstätte lässt sich daher perfekt mit Ihrem Besuch verbinden. Beachten Sie jedoch, dass die archäologische Stätte selbst natürlich kein Ort ist, um das Handtuch zwischen den Ruinen auszubreiten.

Kann man Nora und Pula an einem Tag besuchen?

Ja, das geht sogar sehr gut. Nora liegt ganz in der Nähe von Pula und der Besuch der Ausgrabungsstätte nimmt nicht den ganzen Tag in Anspruch. Sie können morgens Nora besichtigen, danach in Pula zu Mittag essen und anschließend noch an den Strand gehen. Auch für einen abendlichen Spaziergang durch Pula lassen sich die beiden Orte perfekt kombinieren.

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