Die schönsten Inseln rund um Sardinien (Kompletter Guide + Tipps)

Bist du auf der Suche nach den schönsten Inseln von Sardinien? Rund um die Hauptinsel liegen überraschend viele traumhafte Orte wie La Maddalena, Asinara und Tavolara. Diese Inseln sind perfekt für einen Tagesausflug und bieten eine Mischung aus Natur, Ruhe und kristallklarem, blauem Wasser. In diesem Artikel entdeckst du die 5 schönsten Inseln bei Sardinien, inklusive Tipps zur Anreise und den besten Aktivitäten.

Die 5 schönsten Inseln Sardiniens + Karte

  1. La Maddalena
  2. San Pietro
  3. Sant’Antioco
  4. Tavolara
  5. Asinara

La-Maddalena-Archipel: Die schönste Inselgruppe Sardiniens

Im Norden Sardiniens liegt La Maddalena, eine Inselgruppe, die gleichzeitig als Nationalpark geschützt ist.

  • La Maddalena selbst ist die größte Insel des Archipels. Schlendere durch die schmalen Gassen und genieße einen echten italienischen Espresso auf dem zentralen Platz Piazza Garibaldi. Die Stadt ist bekannt für ihre terracottafarbenen Häuser und die gemütliche Atmosphäre.
  • Caprera ist eine der bekanntesten Inseln der Gruppe. Sie ist über eine 600 Meter lange Brücke mit der Insel La Maddalena verbunden. Hier kann man hervorragend wandern und mehr über die Geschichte erfahren, zum Beispiel im Garibaldi-Museum.
  • Auf der Insel Budelli findest du den berühmten rosa Strand (Spiaggia Rosa). Der rosa Sand entstand durch mikroskopisch kleine Korallenteile. Leider darf man den Strand selbst nicht mehr betreten, aber man kann ihn aus der Ferne bewundern.

La Maddalena ist einfach mit der Fähre von Palau aus zu erreichen. Die Überfahrt dauert nur 20 Minuten. Auf der Insel kannst du dich mit dem Auto, dem Roller oder per Boot fortbewegen. Beliebte Aktivitäten sind Schnorcheln, Tauchen und Segeln. Auch eine Bootstour nach La Maddalena ist sehr zu empfehlen. Meistens ist man einen ganzen Tag unterwegs und macht verschiedene Stopps zum Schwimmen, Schnorcheln und Strandbesuch. Herrlich, denn bei der warmen Sonne ist ein Tag auf dem Wasser definitiv ein Genuss!

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Fähre La Maddalena

Isola di San Pietro: Die ruhige Insel bei Sardinien

Die Isola di San Pietro liegt im Südwesten Sardiniens und ist bei Touristen noch nicht allzu bekannt. Genau das macht ihren Reiz aus! Sie is klein, versprüht eine friedliche Atmosphäre und bietet viele schöne Strände.

Die Hauptstadt Carloforte ist ein malerisches Städtchen mit engen Gassen, lebendigen Plätzen und einem starken ligurischen Einfluss. Die Einwohner sprechen sogar einen alten ligurischen Dialekt, was der Insel eine ganz eigene Ausstrahlung verleiht. Das macht die Verständigung zwar nicht unbedingt einfacher, aber zum Glück sprechen viele Bewohner auch ein wenig Englisch!

Die Isola San Pietro ist auch für das jährliche Girotonno-Festival bekannt. Es findet immer im Mai statt und dreht sich um Kulinarik, Kultur und Musik. Es gibt sogar einen gastronomischen Wettbewerb mit Köchen aus der ganzen Welt. Ein tolles Event!

Hier kannst du wunderbare Strände besuchen, wie Spiaggia La Caletta und La Bobba. Bevorzugst du unberührte Natur? Dann solltest du nach Cala Fico fahren.

Du kannst San Pietro per Fähre von Portovesme oder Calasetta (auf Sant’Antioco) aus erreichen. Die Überfahrt dauert etwa 40 Minuten. Erkunde Carloforte, genieße frische Fischgerichte in einem der Restaurants oder mache eine Kajaktour entlang der rauen Küstenlinie. Vom Leuchtturm am Capo Sandalo hast du eine spektakuläre Aussicht über das Mittelmeer.

San Pietro Sardinien inseln

Die Insel Sant’Antioco bei Sardinien

Isola di Sant’Antioco ist die größte der Sardinien vorgelagerten Inseln und über eine Brücke mit dem Festland verbunden – im Grunde ist sie also eine Halbinsel. Sie liegt im Südwesten Sardiniens.

Tipp! Sorge dafür, dass du zum Sonnenuntergang bei Cala Sapone bist. Hier hast du oft eine fantastische Aussicht. Vergiss nicht, eine Flasche Wein oder ein paar Snacks mitzubringen – ein Picknick bei Sonnenuntergang ist das pure Urlaubsgefühl auf Sardinien.

Sant'Antioco Sardinien
schönste inseln Sardiniens

Diese Insel hat eine reiche Geschichte, die bis zu den Phöniziern zurückreicht. Die gleichnamige Hauptstadt Sant’Antioco besticht durch stimmungsvolle Straßen, historische Gebäude und einen charmanten Hafen. Außerdem lohnt sich ein Besuch in Calasetta, einem kleinen Fischerdorf mit bunten Häusern.

Da Sant’Antioco recht flach und nicht sehr groß ist, macht es besonders viel Spaß, ein Fahrrad zu mieten oder eine geführte E-Bike-Tour mit Weinverkostung zu machen. Es gibt auch Salzwiesen auf Sant’Antioco, wo ebenfalls Fahrradtouren angeboten werden!

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Tavolara: Perfekt zum Schnorcheln

Vor der Nordostküste Sardiniens liegt die Isola Tavolara. Dies ist eine lange, schmale Insel mit einer auffälligen Silhouette: Sie ragt stolze 565 Meter aus dem Meer empor. Man kann sie vom Festland aus kaum übersehen. Sie liegt direkt gegenüber dem Dorf Porto San Paolo, von wo aus täglich mehrere Boote ablegen.

Tavolara Sardinien

Was man auf Tavolara tun kann:

  • Schnorcheln! Tavolara ist einer der besten Orte Sardiniens zum Schnorcheln. Da es sich um ein geschütztes Meeresgebiet handelt, gibt es hier viele Fische und Korallenriffe. Schon an den abgelegenen Stränden direkt vor der Küste kann man wunderbar die Unterwasserwelt erkunden.
  • Wandern. Es führen verschiedene Wanderwege über Tavolara – wie zu erwarten mit einigen Höhenmetern. Du kannst sogar bis zum Gipfel klettern; diese Wanderung heißt „Croce di Punta Cannone“.
  • Klettersteig (Via Ferrata). Neben normalen Wanderwegen gibt es auf Tavolara sogar einen Klettersteig. Er beginnt im Südosten der Insel und ist unter dem Namen „Ferrata degli Angeli“ bekannt.
  • Strände. Es gibt zahlreiche kleine Strände auf Tavolara. Wenn du mit dem Boot ankommst, findest du links direkt einige Abschnitte. Für die kleineren Buchten und unentdeckten Strände musst du ein wenig über die Insel wandern.

Die Insel ist per Fähre von Porto San Paolo aus in etwa 20 Minuten erreichbar. Die Boote legen im Hafen ab. Tickets kannst du direkt vor Ort kaufen; Reservierungen sind meist nicht möglich – wenn das Boot voll ist, muss man auf das nächste warten. Es gibt auch Bootstouren von Olbia und San Teodoro aus.
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Asinara: Die besondere Insel mit den weißen Eseln

Asinara ist eine der faszinierendsten Inseln Sardiniens. Dieses Naturschutzgebiet ist vor allem für seine wilden weißen Esel und die unberührte Flora bekannt. Da die Insel lange Zeit als Gefängniskolonie diente, blieb sie weitgehend unbewohnt, was zur Erhaltung der Natur beigetragen hat. Heute ist Asinara ein Nationalpark vor Sardinien mit rauen Landschaften, einsamen Stränden und einer einzigartigen Artenvielfalt.

Asinara Sardinië

Du erreichst Asinara mit dem Boot von Stintino oder Porto Torres aus. Da es keine regulären Linienfähren gibt, entscheiden sich viele Besucher für eine organisierte Tour. Auf der Insel kannst du eine Jeepsafari durch den Nationalpark machen, mit dem Fahrrad über verlassene Wege fahren oder durch die wilde Natur wandern.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welches sind die schönsten Inseln Sardiniens?

La Maddalena gilt als die schönste Inselgruppe mit traumhaften Stränden und hübschen Dörfern. Tavolara und Asinara sind ideal für Naturliebhaber, während Sant’Antioco und San Pietro tolle Geheimtipps abseits der Massen sind.

Welche Insel bei Sardinien ist am ruhigsten?

San Pietro. Diese Insel liegt im Süden und ist dem breiten Publikum noch nicht so bekannt, aber absolut einen Besuch wert!

Wie kommt man nach La Maddalena?

Von Palau aus fährt regelmäßig eine Fähre nach La Maddalena. Zudem starten täglich mehrere organisierte Bootstouren dorthin.

Kann man auf Sardinien Inselhopping machen?

Ja, innerhalb des La-Maddalena-Archipels kann man verschiedene Inseln nacheinander besuchen. Zwischen den weiter entfernten Inseln rund um Sardinien ist Inselhopping jedoch meist nur mit dem Umweg über das Festland möglich.

Möchtest du mehr über Sardinien erfahren?

Wir haben bereits viele Artikel geschrieben, damit du bestens für deinen Urlaub vorbereitet bist:

Die Strände Sardiniens
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Die schönsten Orte auf Sardinien

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